brauchte, kosteten ihm aber so viel Geld, daßer schwere Kricgssteuern ausschreiben, daß erdie Insel Gottland an den deutschen Ordenverpfänden mußte.
Hierauf (iz88) glaubte sich der schwedi-sche Rcichsrath berechtigt, dem Albrecht denGehorsam aufzukündigen, und der Margrethedie Regierung anzutragen. Allein Albrecht,der sich auf fein schönes deutsches Heer ver-ließ , schickte der Margrethe, als sie ihm ih-re Wahl bekannt machen ließ, einen Schleif-stein , ihre Nähnadeln darauf zu schleifen,auch nennte er sie im Spotte einen Königohne Hosen, eine Münchsdamc. Die letztereBenennung zielte auf ihren vertraulichen Um-gang mit ihrem Beichtvater, dem Abt vonSoröc. Doch Albrecht wurde für seinenSpott empfindlich gezüchtigt. In der Schlachtbcy Falköping in Wcstgothland (iz88) wollteAlbrecht, auf seine gute Rcilercy sich ver-lassend, über einen Morast setzen; aber erversank in demselben, und wurde gefangen.Nun mußte er sieben Jahre lang, aufeinem Schlosse in Schonen, so lange in derGefangenschaft schmachten, bis er (1395)
gegen