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konnte; zum Glücke gelangten die östreichi-sehen Fürsten zur Herrschaft über Ungern,die ihnen der Krieg gegen die Osmanen zurPflicht machte. Der Kaiser Friedrich III,der die türkische Eroberung der Stadt Eon-stantinopel nicht verhindern konnte, derfleug, als er die Uebcrgaüe erfuhr, bitter-lich zu weinen an.
Seine Unthatigkcit und Muthlosigkcit,zeigte auch sein Benehmen Key dem weiten:Vordringen der Türken, welches ihm nichtnur als Kaiser, sondern auch als Vormunddes Königes von Ungern Ladislaus, sehrwichtig und bedenklich vorkommen mußte.Friedrich machte so wenig Anstalten, diesemVordringen Einhalt zu thun, daß er vondem Eifer des Pabstes Nicolaus V ganz be-schämt wurde. Dieser ließ durch den Cardi-nal Nicolaus von Cusa, und den Francisca-nermonch Johann von Capistrano, die Deut-schen zu einem Kreutzzuge gegen die Osma-nen auffordern. Allein für die in so man-cherlei) Händel verwickelten deutschen Fürstenhatte die Wiederherstellung der Ruhe inihrem Vaterlandc ein ungleich größeres In-teresse,