29z
dieser fand jedoch in der Folge (1410) soviel Unterstützung, daß er dem Solymanalles wieder wegnehmen konnte. Auchin Asien unterdrückte ein Bruder den ansdcrn, und Mohamed I war so glücklich(141 z) den ganzen osmanischen Staat wie-der zu vereinigen. Sein Nachfolger, Amu-rath II, redlich, fromm und mnthig, eigent-lich kein Freund des Krieges, und nur durchden Kriegsgcist setner Nation zu kriegerischenUnternehmungen hingezogen, vollendete dieEinrichtung des osmanischen Kriegswesens,und befestigte die Wiedervereinigung der os-manifchcn Provinzen, die (1422) ein gewisserMustafa, der sich für den nach der Schlachtden Angora entwischten altern Sohn Baja-zeths ausgab, bald verhindert hätte. Schonhatte er Amuraths Großwessir geschlagen.Aber eine kleine genuesische Flotte, die sicham Hellespont befand, brachte AmurathsHeer nach Kleinasicn, welches über den Mu-stafa schrecklich herfiel, und Mustafa endigtefein Leben am Galgen. Diesen falschen Mu-stafa hatte der griechische Kaiser auftretenlassen, um den Sultan in Verlegenheit zusehen. Dicß war für den Amurath eine hin-längliche