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d. i. Cavallcristen, welche Kriegslehnc beka-men. Die Officicrc erhielten, so wie andreStaatsdiener, ihre Bildung an dem Hofedes Sultans. So wurden sie, von ihrerJugend an, von der Ergebenheit für denMonarchen begeistert, und die Ausbreitungseiner Macht, und der Eifer in seinemDienste, war das höchste Ziel, wornach dieseLeute strebten. Eben deswegen wurde dietürkische Kriegsmacht so vortrefflich, so un-widerstehlich. Von derselben unterstützt, er-oberte Amurath I in Asien Kutahija, dieHauptstadt von Anadvly, Scidscheher undandre Städte mehr. Seiner Macht konntendie übrigen türkischen Emire endlich (1387)nicht länger widerstehen, und ganz Kleinasienbefand sich nunmehr unter seiner Herrschaft.
In Europa drang Amurath bis nachAdrianopcl vor, und dem schwachen griechi-schen Kaiser Johann blieb, ausser der Haupt-stadt Lonstantinopel, nur noch wenig vonNumili übrig. Die furchtbarsten europaischenFeinde der Türken waren die Vulgaren undServier, die nördlichen Nachbaren von Nu-mili, mit welchen schon Orchan, als Kanta-
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