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den Hof seines künftigen Reiches in einemso zerrütteten Zustande, daß er es für nöchighielt, sich der Königin, nnd ihres Liebhatbcrs durch eine Einsperrung zu versichern.Nun mußte Johanne froh seyn, daß Sforzades Alfons Truppen ans Neipel wieder her--ausschlug; nun mußte sie den Herzog vonAnjou an Sohnes Statt annehmen. Alsaber dieser gestorben war, und Johanne selbstsich (14z?) ihrem Tode näherte, so bestimmtesieden Herzog Renatus, Ludwigs Bruder,zu ihrem Nachfolger. Dieser mußte jedoch,ungeachtet ihn der Pabst Eugen IV unter-stützte, das Königreich Neapel seinem Geg-ner Alfons von Aragonicn und Sic-licn(1442) überlassen, und dieser trat es seinemunehlichen Sohne Ferdinand ab.
Mit Neapel stand, vornehmlich im i4tcnJahrhundert, Ungern wegen der Verwandt-schaft seiner Könige, in öftrer Verbindung.Als mit dem Könige Andreas III, der arpa-dische Mannsstamm der Könige von Ungern(izoi) erloschen war, bekamen die unter denungrischen Herren immer fortdauernden Par-thcycn eine neue Nahrung ihrer Uneinigkeit.
Das