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8 (1803)
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lian mußte jedoch der Regierung über Flun-dern entsagen, und den Abmarsch seinerdeutschen Söldner versprechen. Um nur inFreyheit zu kommen, versprach Maximilianalles, was man von ihm verlangte; aber erhatte nicht den Vorsah, das Versprochene zuhalten, weil der Pabsc die Millinger in denBann gethan hatte, und weil sein Vater,der Kaiser Friedrich, zu seiner Befrcynngmit einem ansehnlichen Heere, welches seineAufforderungen an die Neichsstände zusam-mengebracht hatten, endlich heranzog. Frie-drich erklärte die eidlichen Versprechungenseines Sohnes für ungültig, und wollte anden Städten, Brügge, Gent und Upcrn dieAcht vollziehen. Sein Feldherr, der HerzogAlbrecht von Sachsen, der Stifter der säch-sischen Hauptlinie seines Namens, verwüstete,um die Flandrcr zu süchtigen, ihr schönesLand, verstopfte den Hafen von Sluys, undsperrte den Handel. Die flandrischen Standemußten sich daher der vormundschaftlichcnRegierung Maximilians wieder unterwerfen,und ihm eine große Entschädigungssummeauszahlen.

Maxi-