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brechen des Meeres setzte man aber südlicherhohe Damme entgegen. Die Bewohner diesser Küsten zeigten sich frühzeitig, durcheifrige Betreibung der Fischerei), der Schiss-farth und des Handels sehr thätig, nud esblühetc hier mancher gewerbreichc Hafen undHandclsort. Brügge bildete sich, so wieVenedig, in einer feindlichen Anfällen weni-ger ausgesetzten Gegend, hinter der Nieder-scheld?, zu einem der besuchtesten Handels-plätze in Mitteleuropa. Die Volksmenge desumliegenden Flanderns (d. i. sumpfigen Lan-des) vermehrte sich so sehr, daß sie schon zuHeinrichs IV Zeiten, der Boden fast nichtmehr beherbergen konnte. Man leitete dieMoräste und stehenden Wasser ab, beförderteden Abfluß derselben durch Schleusten, undbrachte Brügge mit Gent, und andern Städ-ten, durch Kanäle in Verbindung. Das Ge-werbe, welches den Wohlstand dieser Städtegründete, bestand hauptsächlich in der Ver-fertigung wollncr und leinener Zeuge, undin der Schönfärberei,, und Jahrhundertehindurch war für dergleichen Waarcn hierder vornehmste Marktplatz. Die Einwohnerder großen, schönen Städte waren äusserst
wohl-