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den, umringt. Nun kam noch überdies dieNachricht, daß die Lüttichcr, auf Antriebdes Königes, in das Gcbicth des Herzogseingefallen mären. Dieser hielt sich dadurchberechtigt, den König in Vcrhaft zu nehmen,und Ludwig mußte, ohne sich weigern zu dür-fen, alle Forderungen des Herzogs unter-schreiben. Ja, er mußte sogar mir ihm vorLüttich ziehen, um von der rachsüchtigenZerstörung desselben einen Augenzeugen abzu-geben. Ludwig XI dachte, seitdem an nichtsso leidenschaftlich, als an den Untergang desHerzogs von Burgund. Um so mehr freuteihn (1477) der Tod des kühnen Fürsten, derihm zum Besitze von Bourgogne, und an-dern in Frankreich liegenden Ländern derHerzoge von Burgund, verhalf.
Ludwig XI vereinigte aber auch die Pro-vence, einen Theil des ehemaligen arlclati-schen Reiches, mit den Ländern der franzö-sischen Krone. Dieses schöne Land hatte seineeignen Herzoge aus dem Hause Anjou, diesich um die deutsche Lehnsherrschaft gar nichtmehr bekümmerten. Der Herzog Renatusgerieth mit Ludwig XI, wegen seines Soh-Eallctti Wcltg. sr Th. S ues