geil, als daß die Eidgenossen sich verbindlichmachten, fernerhin keine östrcichischcn Unter-thancn in ihren Bund aufzunehmen. Erverlaugte nun, daß Zug und Glarus demSchmcilzerbunde entsagen sollten, und KaiserKarl IV, den er gewonnen hatte, erklärtesein Verlangen für rechtmäßig. Die Eidge-nossen achteten aber eben so wenig auf denKaiser, als auf den Herzog, und die deut-schen Ncichsstände fühlten keine Neigung,an einem Kriege gegen die Schweitzer, dereigentlich zum Vortheile des Hauses Oest-rich geführt wurde, Thcil zu nehmen. DerTod des Herzogs Albrecht belohnte endlichdie Eidgenossen für ihre Standhafcigkeit,und verschaffte ihnen (1558) Frieden.
Die Eidgenossen benutzten die Zeit derRuhe, um ihr Gebiets) von fremden Obrig-keiten und Herrschaften zu reinigen, um ihmdurch manche kleine Erwerbung eine schönereRundung zu geben. Als aber Leopold derFromme Herr der Grafschaft Tyrol wurde,da vereinigten sich unter ihin 167 geistlicheund weltliche Herren, die Eifersucht und Be-sorgnis gegen die Eidgenossen zur Feindschaft
reihten.