l?z
freundschaftlich für ihn gesinnt war, versperr-te ihm den Weg nach der Hauptstadt derChristenheit, und Sicgmnnd, der sich den-selben, wegen Mangel an Kriegsvolk, nichtmit Gewalt bahnen kannte, mußte längerals ein Jahr den Bürgern von Siena zurLast fallen. Wie Eugen ihm nun endlich( 14ZZ May) die Erlaubnis! gab, nach Romzu kommen, mußte er sich, aller Kriegs-macht beraubt, von dem stolzen Obcrhirtender Christenheit manche Demüthigung gefal-len lassen. Wahrend daß er nach der Krö-nung vor dem Pabste kniete, rückte ihm die-ser mit seinem rechten Fuße die Krone erstrecht gerade. Als der Pabst zu Pferde stieg,hielt er ihm den Stcigbicgel: auch führteer das Pferd drcy Schritte weit am Zügel.Die Freude, sich im ruhigen Besitze vonBöhmen zu sehen, genoß Siegmund nichtlange, er starb (1457 am 9. Dec.) noch vordem Ende der Kirchenvcrsammlung. Mitihm endigte sich die Reihe der luxemburgi-schen Kaiser, an welche, von SiegmundsSchwiegersöhne Albrccht II geführt, die öst-reichischen Kaiser sich anschließen.
Vier-