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Beyde Thcile hatten Ursachen, den Frie-den zu wünschen. Die altern, weniger ra-schen: und leidenschaftlichen: Manner unterden Hussitcn, bedauerten den traurigen Zu-stand, in welchen ihr Vaterland durch dennun schon bis ins zwölfte Jahr dauerndenKrieg versetzt worden war. Ueber das,durch denselben verursachte, Unglück führtenaber auch die Bewohner des angränzendcnDeutschlands die lautesten Klagen. Sicg-mund fühlte sein herrannahcndcs Alter, under sehnte sich daher nach Ruhe. Für dieFortsetzung dieses Krieges intcressirte sichüberhaupt niemand mehr, als der Pabst undder Stand der Krieger. Der Kurfürst Frie-drich von Brandenburg, einer der vornehm-sten Freunde Siegmunds, bestimmte endlich(1428) die Häupter der Hussiten, Friedcns-nnterhändler nach Prag zu schicken. DasGeschäft derselben übernahm Procop selbst.Er gieng, von einigen Geistlichen von gro-ßem Ansehn, und von einem ansehnlichenGefolge begleitet, nach der Hauptstadt. DieHussitcn wollten ihre Meinungen durchausnicht aufgeben, und Procop disputirte ebenso gut, als er focht. Die Unterhandlungen
waren