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Johann XXIII gegen den König Ladissausvon Neapel das Kreutz predigen ließ, unddurch Ablaß Geld sammelte, so erklär-ten Huß und sein Freund Hieronymus, daßdas Verfahren des Pabstcs mit den Vor-schriften und Grundsätzen der Bibel im Wi-derspruch stände. Huß machte sich öffentlichverbindlich, seine Erklärung gegen jedenGegner zu behaupten; aber Hieronymusgieng gar so tvcit, daß er die päbstlicheKreutzbullc, die er durch ein wegen seinerausschweifenden Lebensart berüchtigtes Mad-chen zum Scheiterhaufen tragen ließ, mitlächerlichem Gepränge ins Feuer warf.
Hieronymus und Huß wurden hieraufin den Bann gcthan, und die Stadt Prag,wo sie viele Anhänger hatten, mit dem Ver-bothc des Gottesdienstes belegt. Huß brei-tete nun seine Lehren auf dem Lande aus.Er drang darauf, daß man ihm seine Ketze-rei) nicht allein zu Prag, sondern auch aufder Kirchenvcrsammlung zu Eostnitz, bewei-sen möchte. Um ihn loszuwerden, oder umihn seinem Untergang desto sicherer nahezu bringci:, sprach man ihn durch ein schrift-liches