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einen neuen Pabst, Jnnocenz VII entgegen-stellten , und als auch dieser schon nach zwei)Jahren (1406) starb, so wählten sie Gre-gor XII. Zwar mußte sich der kluge, ge-lehrte und fromme Mann verbindlich ma-chen, die Wiederherstellung der Einigkeit inder Kirche so eifrig zu befördern, daß er,wenn sein Gegner Benedict sich gleichfallsdazu verstände, seine Würbe wieder nieder-zulegen versprach. Aber sein Gegner setzteihn gar nicht in die Verlegenheit, sein Ver-sprechen zu halten. Benedict wollte sich zurAbdankung durchaus nicht entschließen. Dieweltlichen Fürsten, die sich für diese Sacheintcressirten, und vornehmlich Frankreich,brachten es aber endlich dahin, daß die Car-dinale sich vereinigten, die Entscheidung desgroßen Streites auf eine Kirchenversamm-lung ankommen zu lassen. Diese wurde nun(1409) zu Pisa gehalten.
Vor dieser Kirchenvcrsammlung solltenBenedict und Gregor erscheinen; aber siekamen nicht. Das Concilium sprach ihnendaher ihre Würde ab, und schritt zur Wahleines neuen Pabstcö, iAlerandcrs V. Da
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