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Der Pabst Urban V, mit welchem .KarlIV in Rom eingezogen war, hatte seinenWohnsitz in der Hauptstadt der Christenheitdoch nicht fortgesetzt, sondern war nach Avig-uon zurückgekehrt. Desscu Nachfolger Gre-gor IX (seit 1Z70) hatte ein Jahr vor seinemTode (1Z77) gleichfalls den Einfall, den päbst-liehen Wohnsitz wieder nach Rom zu verle-gen ; die von dem Glänze der päbstlichcn Wür-de nicht mehr verblendeten Römer bewiesenihm aber so wenig Ehrerbietung und Erge-benheit, daß ihn blos der Tod hinderte,nach Avignon zurückzukehren. Die Cardinälc»heilten sieh nun in zwei) Parthcyen; die einewollte einen französischen, die andre einenitalienischen Pabst. Die letzte siegte. UrbanVI, ein Neapolitaner, bestieg den pabstliehcnStuhl. Der schlaue Mann hatte sieh alsCardinal, durch sein bescheidenes und gefäl-liges Betragen, das Zutrauen seiner College«zu erwerben gewußt. Als Pabst schien erihnen aber einen auffallenden Stolz zu bewei-sen. Durch diesen glaubten sich die Nicht-Italiener, und vornehmlich die Franzosen,sehr gekrankt. Sie entfernten sich daher all-mahlig von Rom, und erklärten den Urban
für