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Durch ReichstagSschlüsse, und durch cidli-che Versprechungen, ließ sich aber der unbän-dige Fchdcgeisi der damaligen deutschen Edcl-leute nicht niederdrücken. Wenzel und seineMinister, die ihre Bemühungen immer vcr-eitelt sahen, wurden es endlich übsrdrüsiig,die fruchtlosen Bemühungen fortzusetzen, zu-mahl da die deutsche Königswürde, wie Wen-zel mcnnte, ihren Mann nicht ernährte. Alsihn nehmlich die Reichsstande durch eine Ge-sandtschaft aufforderten, für Deutschlands Ru-he und Sicherheit sich in der Nähe zu intcr-cssircn, antwortete er derselben ganz offenher-zig : er wäre nicht gesonnen, die Einkünfteseines Erdreiches Böhmen in Deutschland zuverzehren, und er würde jenes daher nichteher verlassen, als bis ihm die Deutschen ei-nen besondcrn Königsgchalt würden ausgesetzthaben. Es war ihm also noch nicht genug,dafi er von den Juden in Deutschland großeGeldsumme» erpreßte. Er maßte sich nehm-lich als Kaiser, dessen leibeigene Knechte dieJuden waren, das Recht an, die Summen,die ihnen die Neichsständc schuldig waren,durchzustreichen. Dafür mußten ihm dieSchuldner fünfzehn von hundert geben, und
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