Druckschrift 
8 (1803)
Entstehung
Seite
117
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Königes eifrig zu arbeiten. Sic trugen esdem jungen Pfalzgrafcn Ruprecht auf, Wen-zels Frcyhcit au der Spitze eines Heeres zubewirken. Doch der Herzog Abbrecht von best-reich, in dessen Land Wenzel gefangen saß, befahldem Grafen von Stahrcmbcrg, den König aufHeyen Fuß zu setzen. A so war es (wenigstensdamahls) nicht die Badcmagd Susanne, diedem Wenzel aus dem Gefängnisse heraus-half. Nicht lange hernach starb Johann,der sich Wenzels so brüderlich angenommenhatte, und man beschuldigte den Siegmundund Jobst des Verbrechens, seinen frühzei-tigen Tod durch Gift befördert zu haben.Sicgmund spielte seit der Zeit gleichsam denObcrherrn in Böhmen. Er wurde dabeynicht nur von vielen böhmischen Herren, son-dern auch von dem Herzoge von bestreichunterstützt.

Indessen drängte in Deutschland eineFehde die andre. Seit Karls IV Zeitenwurde Deutschlands Ruhe von zwcy großenParthcncn, von dem Adel und den Städten,ununterbrochen gcsiöhrt. Die durch ihreWohlhabenheit zum iunigern Gefühle ihres

Werthes