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noch häßlicher, als sein Vater. Zu kriege-rische» Beschafftigungen hatte er gar keineAnlage; desto starker neigte er sich zu einemruhigen Leben hin. Noch zu wenig voneignen Kenntnissen unterstützt, hätte er dieweisen Minister, die ihm sein Vater hinterließ,sorgfältiger zu Nathe ziehen, hätte er seinersonderbaren Laune weniger Gehör geben sol-len. Als er alter wurde, schmeckte ihmder Wein immer besser. Im Trünke be-gieng er aber manche grausame Handlung.Da er nun auch gegen die Geistlichen sich sehrwenig gefällig bewies, so konnte er, und wenner sichs auch noch eifriger hatte angelegen seynlassen, sich unmöglich Zutrauen erwerben.
Ein solcher Regent, wie Wenzel, konntedie Nolle eines römischen Kaisers unmöglichmit Würde und Nachdruck spielen, konnteRuhe und Ordnung in Deutschland und Ita-lien unmöglich wieder herstellen. Er hattein seinem Erbreiche Böhmen schon so vieleund so verwickelte Handel, daß er für jcmLänder gar nichts thun konnte. Wenzelhatte das Unglück, sich eben sowohl bey demAdel, als bey der Geistlichkeit Böhmens,
ver-