italienischen Fürsten, die sich seit Ludwigsvon Bayern Abzüge, in neuer Verwirrungbefanden, sehten ihr Vertrauen auf denKönig Johann, den Ludwig zu seinem ita-lienischen Reichsverwescr ernennte. DieErinnerung an seinen Vater, Heinrich VII,und der Ruf von seiner Tapferkeit, zogenin kurzer Zeit die nördliche Halste von Ita-lien unter seine Herrschaft. Johann wußtesehr schlau die beydcn herrschenden Parthcyender Welsen und Ghibcliincn zu gewinnen.Die gleichfalls schlauen Italiener sahen aberseine Absicht, der -Oberherrschaft über Ita-lien sich zu versichern, bald genug ein, undschlössen sich enger an einander an. Danun auch der Kaiser Ludwig die Könige vonUngern und Polen gegen den König Johannzur Feindschaft reihte, so mußte dieser (izzz)seine schnell gemachten Eroberungen in Ita-lien aufgeben, um sein Erbkönigrcich Böhmenzu retten.
Der Kampf zwischen Welsen und Ghi-bcllincn, zwischen Aristokraten und Demo-kraten, dauerte daher in Italien immerfort. Das kaiserliche Ansehn verschwand
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