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mcht beliebten Oheims, des Herzogs vonLancastcr, und da der Krieg in Frankreich,seit dem Tode seines Vaters, ohnedies; nichtmit Nachdruck geführt worden war, so be-zeigte man bei) der Fortsetzung desselben nochweniger Kraft und Entschlossenheit. EinHeer von 10000 Mann, das man (iz8o)nach Frankreich schickce, zog sich bald wiederzurück, und der Herzog von Bretagne, dervornehmste Bundesgenosse Englands, schloßsogar mit dem Könige von Frankreich einenWaffenstillstand.
Indessen verwickelte sich Richard durchseine unvorsichtige, von Günstlingen geleiteteRegierung in so verdrießliche Händel mitseinen Standen, daß der französische Erb-solgekrieg seiltet Aufmerksamkeit ganz entzo-gen wurde. Seine letzten Zurüstungcn zudtunseiben hatten einen so ausserordentlichenAufwand verursachl, daß Richard (iz8o)seinen Unterthanen eine drückende Steuerauflegen mußte. Die Einnehmer derselbentrieben sie mit einer unbarmherzigen Strengeein, die sie noch verhaßter machte. Sieforderten unter andern von einem Grob-schmidt