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seines Vaters ungeachtet, die Staatskasseleer, und die über die despotische Regierungmißvergnügten Stande sehr geneigt, die kö-nigliche Regierung einzuschränken. Diessetzte ihn wegen eines Krieges mir Englandin Verlegenheit. Er wußte sich jedoch zuhelfen. Der Finanzminister und der Groß-kanzler wurden der Unzufriedenheit derStände aufgeopfert. Um Geld zu bekommenrief man die Juden zurück. Ludwigs Regie-rung dauerte aber sehr kurze Zeit (st. iziS).Der nach seinem Tode gcbohrue Prinzlebte auch nicht lange. Nun glaubte dieTochter Johanne auf den Thron Anspruchmachen zu dürfen; die Stande zogen ihraber Ludwigs Bruder, Philipp V (den Lan-gen) vor, zu dessen Zeiten die GrafschaftenChampagne und Brie den Kroulandcrn ein-verleibt wurden. Dieser hatte (1Z22) seinenjüngern Bruder Karl IV (den Schönen) zumNachfolger, der durch seine juristischen, mitden Rechten der Nation unbekannten Minister,die königliche Gewalt immer uneingeschränktermachte. Mit ihm endigte sich (1Z28) dieHauptliuic des capetingischen Mannsstammes.
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