Druckschrift 
7 (1803)
Entstehung
Seite
374
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Z74

Auch in Ungern suchte der Pabst seineWeltherrschaft zu befestigen. "Auf seinenAntrieb bestrebte sich die hohe Geistlichkeitdieses Reiches, von der Landeshoheit desKöniges sich völlig zu befrei,en. Der Königließ sich jedoch weiter nichts, als das Jnvest«tnr- Recht, entreissen. ttngcrns Einwohnerwurden zu Anfang dieses hsintraumcs (1,-4)durch die Kumaner vermehrt, die, durchinnerliche Unruhen und unglückliche Kriegegeschwächt, um die Aufnahme auf den jenescits der Thcis liegenden königlichen Güternbathen. Der König Stephan II, der sieihnen bewilligte, fand an ihren Weibernund Mädchen so viel Wohlgefallen, daß erihrer Nation viele Vortheile crtheilte. Wecgen seiner ausschweifenden, der Regierunghöchst nachtheiligen Lebensart, mußte erseinen Vetter Bela II zum Mitrcgentcnannehmen. Dechen Sohn war Geusa II,der in Zeit von zwanzig Jahren (1541,1161) viele westpbalische und flämingischeColonisten ins Land zog, die, am Fuße derKarpathen , Acker - Wein < Bergbau unddeutsche Cultur, einführten, die ihre eigneObrigkeit »nd ibr eignes Panier hatten.

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