Druckschrift 
7 (1803)
Entstehung
Seite
355
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Tode Knuds des Großen wurde dieses Reichein Tummelplatz mehrerer Prinzen, oie sichum seine Krone stritten. Ihr größeresRecht sollte die Feuerprobe darthun. End-lich war Harald, der Oberste der waringi-sehen Leibwache zu Eonstantinopel, ein Zeit-genosse Kaiser Konrads III, so glücklich,alle die kleinen Herren in Norwegen seinerOberherrschaft zu unterwerfen. Unter sei-nem Sohne Magnus II herrschte schoneinige Eultur, herrschte schon ein ziemlichgroßer Lupus in Norwegen. Der Konighatte seinen prächtigen Hofstaat; es gaböffentliche Trinkstuben und Giidchäuser, zuderen Versammlungen mit den Glocken gelau-tet wurde, und welchen auch der Pftrrcrbeywohntc. Ein Heiliger stellte den Schutz-patron derselben vor. Mit dem TodeMagnus II hörte auch der Wohlstand vonNorwegen wieder auf. Hieralt war einabentheuerlicher Krouenkampf Ursache. Baldwollte der Sohn eines genothzüchrigtcn Mäd-chens, bald das Kind einer unbekannten inder Entfernung lebenden Maitresse den Königvorstellen. Dieser Verwirrung bediente sichdie Geistlichkeit, um die königliche GewaltZ 2 der