Druckschrift 
7 (1803)
Entstehung
Seite
352
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tcu, gefangen. Vergobeiis schifte der Pabstde:n Grase» Heinrich eine» ernstliche» Befehlzu, de» König wieder in Freiheit zu setze».Oer Graf verließ sich auf de» Schutz Frie-drichs Ii , dem die Demüthigunz des mäch,tige» Königes von Dänemark wohl nichtganz unangenehm war. Waldemar mußtealso drey Jahre ,m Gefängnisse schmachten.Indessen schüttelten die wendisch?» Fürstenund Städte in Deutschland das dänischeJoch wieder ab, und die Dänen zogen,anstatt ihrem Könige bcyznsiehen, in großerAnzahl nach Syrien. Waldemar mußte(,226) seine Frevhcit theuer erkaufe». Siekostete ihm, ausser 250^ Mark Silber,alle Neichskleinvdieii, und viele andre Kost,barkcite»; sie kostete ihm de» Besitz allerdeutsche» Länder, die Insel Rügen ausge»nommen. Sein Versuch, das VerlohnteWieder zu erobern, siel unglücklich aus.Die wider ihn verbnndenen Fürsten schlugenihn (!227) bei) VornhSvde (unweit Kiel).Dieß war das Schicksal eines Monarchen,der (1221) sechs Jahre vorher eine Flottevon 140?' Schiffe», und 100000 wehrhasteLeute zahlte- So nahe war der höchste

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