nnd Anhänger, daß ihm zur Herrschaft überdasselbe wenig fehlte. In dieser Verlegen,heit entschloß sich Jnnoceuz, ihm den ein-zigen noch übrigen hvhcnsiaufischen Prinzen,den sechzehnjährigen jungen 5böuig Friedrich,den die Mutter Constantia seiner Obervor-mnndschast, mit einem jährlichen Gehaltvon ZocZOO Unzen Gold, anvertraut harte,entgegen zu stellen. Friedrich mußte jedochseine Unterstützung durch das Versprechenerkaufen, daß er Neapel seinem SohneHeinrich abtreten wollte, den er bereits inseinem i6trn Jahre gezeugt hatte.
Friedrich II, der nunmehr (1212) seinewichtige politische Nolle zu spielen ansieng,befand sich unter der Vormundschaft desPabstes in einer so bedrängten Lage, daßes ihm manchmal an den imentüchrlichstcnBedürfnissen fehlte. Die En-wickelnng sei-ner vortrcflichen natürlichen Anlagen warmehr die Sache des Zufalls, als die Wir-kung eines planmäßigen Unterrichts. Daer, von den falschen und listigen Italienernumgeben, und in ihrem Umgange gebildetniemand sogleich sein Vertrauen schenkte