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war ein kleiner Prinz. Sein Vatersbrudcr,der Herzog Philipp von Schwaben, unter-zog sich der Vormundschaft über denselben;bald aber, fühlte er aber die Notwendigkeit,die Kaiscrwürde, die man dem hohcnstaufi-sehen Hanse zu entziehen suchte, selbst zuübernehmen. Durch Schätze des normanni-schen Hauses, durch hohcnstansische undReichsgütcr, verschaffte er sich auch unterden wählenden Fürsten so viele Freunde,daß er seine Absicht erreichte. Dieser Freundewaren aber doch nicht genug, um eine neueWahl zu verhindern. Diese fiel auf denGrafen Otto von Polton, einen SohnHeinrichs des Löwen, einen Neffen desKönigs Richards Löwenherz, der ihn sehrunterstützte. Otto war tapferer als Philipp,.aber weniger sraatskiug. Doch nicht nurdie Deutschen, sondern auch die Italiener,thciltcn sich in zwey Kaiscrpartheyen, indie wclfische und in die gibellinischc. May-land und seine Bundesgenossen erklärten sichfür Otto IV. Der Pabst Jnnocenz konntebey dem Streite zwischen zwey Kaisern amwenigsten gleichgültig bleiben, da er sich zurEntscheidung desselben berechtigt glaubte.
Sein