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Könige ein, daß die Bürger nicht wenigertapfer, als die Ritter, fechten. Die Kö?inge ließen sich daher von ihnen Kricgsvolkstellen. Sic verliehen ihnen dafür Gütheroder Rechte, und eben dieses Kricgsvolkbrauchten die Könige, um ihren unruhigenAdel in den Schranken zu halten. DieKönige suchten daher, die Anzahl derselbenzu vermehren, und schon Ludwig VI (st.uz?) legte auf seinen Domänen neueStädte an, die, seiner ausdrücklichen Erklä-rung zufolge, zur Erhaltung des Land-friedens dienen, die die Bewohner derFlecken und Vorstädte von den Bedrückungender adlichen Herren befreycn sollten.
Ein sehr glückliches Mittel, das Ansehnund die Macht des Königes zu vergrößern,waren die Vermählungen mit den Ernüch-tern der Herzoge oder Grafen. So ver-mahlte sich Ludwig VII mit der PrinzessinLeonore, der Erbin von Gugeune undPoitou. Sie bekleidete ihn auf seinemKrcutzzuge; aber ihr lebhaftes, zwanglosesBetragen paßte zu seiner phlegmatischenFrömmele») so wenig, daß er in ihre ehe-liche