land vis in das folgende Zahr (ri6l)ausschicken, wo mit seiner Gemahlin, mitdem Erzbischof von Cöln, nnd mit demHerzog Friedrich von Rothenburg, neueMannschaft anlangte. Mauland wnidehierauf sieben Monathe lang belagert. Diein demselben zusammengedrängte Menschen-masse litt zuletzt einen so schrecklichen Man-gel an Lebensmitteln, daß man die längereWcrtheidigung aufgeben, daß man (1162Marz) der Gnade des Kaisers sich über-lassen mußte. Aber Friedrichs Erbitterungwar stärker, als seine Großmuth. Eindemuthsvoller Zug der Magistratspcrsoucnund der Vornehmen der Stadt, welche ihreauf einem Wagen aufgerichtete Hauptfahne,das sogenannte Carozium, überlieferten,vermochte Friedrichs Zorn nicht zu besänf-tigen. Friedrich gab vielmehr den Feindenderselben volle Erlaubniß, an dem gedcmü-thigtcn Maulaud Rache zu nehmen. Dieserissen einen Theil der Festungswerke undviele große und feste Gebäude nieder. DieEinwohner zerstreuten sich meistens in dieumliegenden Dörfer.
Nach