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Nach der Bezwingung des mächtigenUnd stolzen Moylands schien FriedrichsOberherrschaft über die Lombardei) hinlang-lich befestigt. Friedrich glaubte diese Gele«genheit benutzen zu müssen. um zwischenden Kaiserrechten und den städtliclwn Frey-heitcn eine genauer bestimmte Gränzc zuziehen. Er veranstaltete in dieser Absichteine neue Rcichsvcrfaminlnng auf den remcalischen Ebenen. Hier erschienen Consulnund Richter von allen italienischen Städten;auch stellte sich eine zahllose Menge vonandern geistlichen und weltlichen Herren ein.Das grosse und prächtige Lager des Kaisersbreitere sich an der einen Seite des Po'sau.S; an der andern befanden sich die Zelteder Städte - Depntirten. Das Schicksalder Stadt Moyland hatte die Neigung, dasFreyheitSgefühl zu lebhaft zu äussern, wenig-stens auf einige Zeit geschwächt. Daherkostete es dem Erzbischofe Christian vonMaynz nm so weniger Mühe, eine fürdes Kaisers Anträge günstige Stimmungder Gemüther hervorzubringen. Vier Rechts-gclchrtc von Bologna bestimmten, in Ver-bindung mit den Abgeordneten der lombar-
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