bmigen waren srhr oft eine Folge des schreck-lichen Rausches, der mit den Schmaußereuender Großen verknüpft zu seyn pflegte. Derh. Wenzcslaw hatte daher die Gewohnheit,vor jedem Gelage sich Ablaß crrheilcn znlassen. Wenn ihm einer seiner Edclieutc zuarg schwelgte, so bat er ihn an seine Tafel,um ihn recht derb durchprügeln zu lassen.Die meisten gewaltthatigcn Handlungenfielen auch be>. Schmausten vor. Der h.Wenzcslaw selbst ließ seinen Bruder BoleS-law bey einem Gastmahle ermorden. DieMörder eilten von der Tafel sogleich nachPrag, um Wenzcslaws Freunde und derenVerwandte zu tödten, und sie verfuhrendabcy mit solcher Unmenschlichkeit, daß siedie kleinen Kinder lebendig in die Moldauwarfen. Die gemeinen Leute ahmten diesesböse Vcisspicl in ihren Kretschams (Schen-ken) nach, aus welchen Ehebruch, Dieb-stahl, Mord und andere Laster auSgicngcn.Unter eben diesen Leuten herrschte die Un-zucht so mächtig, das; sie selbst von unnatür-lichen Lastern sich nicht zurückhalte» konnten.Da hatte ein Mann nicht nur mehrere Wei-ber , sondern ein Weib unterhielt auch
wohl