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Vortrag zur Gedächtnißfeier König Friedrich Wilhelms III, gehalten am 3. August 1843 in der Universität zu Berlin
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den. Staat, Verfassung, Verwaltung, Wissen-schaft, Kunst, Kirche, Religion, sind todt, sindunmöglich ohne Leben und Bewegung: aber diesefordernde Bewegung ist so weit entfernt vonfieberhafter Uebereilung, als von der sogenanntenKraft bloßer Trägheit, der vis> inertine. Toll-kühnes Versuchen und feiges Nichtsthun, diesegleich verneinenden, schädlichen Extreme, werdennur von oberflächlichen, einsichtslosen Personenempfohlen; der achte König und Staatsmannhingegen erkennt die wahren Bedürfnisse seinerZeit, sondert sie von allem bereits Uebcrreifenoder noch Unzeitigen, vermittelt Vergangenheit,Gegenwart und Zukunft, und wird (obgleichmenschlicher Weise immer noch Irriges und Un-vollkommenes auf Erden übrig bleibt) doch dergrößte Wohlthäter seiner Zeitgenossen und einWegweiser für künftige Geschlechter!

Es ist keine ultraroyalistische Vorliebe oderSchmeichelei, zu behaupten, daß in Preußen