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Vortrag zur Gedächtnißfeier König Friedrich Wilhelms III, gehalten am 3. August 1843 in der Universität zu Berlin
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unbedingt Vortreffliche zu betrachten und nach-zuahmen. Es wäre aber nicht minder ver-kehrt, wenn eine oberflächliche Historie für ein-heimische Leichen unbedingte Verehrung verlangteund nicht dulden wollte, daß die Lebendigen dasTodte begraben.

Welcher Stand, welcher Einzelne hat nichtdurch die Entwickelung gewonnen, die währendder Regierung Konig Friedrich Wilhelms llleintrat? Oder will man etwa die Bauern wie-der dienstpflichtig, hörig und leibeigen machenund ihnen ausschließend, nach bloßer Willkür,den Vorspann und die Verpflegung der Reitereiauflegen? Will man die Städte wieder vomLande absperren, die Binnenzölle herstellen, eineThoraccise von unzahligen Gegenständen erheben,jeden Reisekoffer in jeder Stadt durchsuchen, ge-schlossene Zünfte einführen, das Bürgcrthum unddie Städteordnung aufheben, invalide Untcroffl-ciere wieder zu Bürgermeistern ernennen, ein