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Vortrag zur Gedächtnißfeier König Friedrich Wilhelms III, gehalten am 3. August 1843 in der Universität zu Berlin
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wort bekommen. Ich halte mich wahrlich nichtfür unfehlbar, ich bitte um Rath, ich höregern jede Meinung; allein ich halte auch dengeheimen Staatsrath Niebuhr nicht für unfehl-bar, und wäre er noch zehnmal so gelehrt alser ist. Ich will nur das Rechte, das Wahre;ich gebe Ihnen den Bericht, das Gutachten,die ganze Correspondenz zwischen mir und Nie-buhr. In jenem Gutachten finden Sie Num-mern; ich habe dazu Bemerkungen gemacht,theile Ihnen diese aber nicht mit, damit Sie ganzfrei und unbefangen prüfen können. — und —sollen gleichfalls ihr Urtheil geben, schriftlich undeins wenn sie sich einigen können, sonst jederbesonders. Ich habe zu Niemand so großesVertrauen als zu ihnen, weil ich überzeugt bin,daß sie nur das Beste wollen, nur auf dieSache sehen und frei von allen Persönlichkeitensind, was ich bei so Manchem nicht voraus-setzen kann.