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Vortrag zur Gedächtnißfeier König Friedrich Wilhelms III, gehalten am 3. August 1843 in der Universität zu Berlin
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Minister obenan stehen; das heißt, er will be-fehlen aber nicht gehorchen, seine Meinung aus-führen, aber keine annehmen, So sind leiderdie fähigen Köpfe jetzt fast alle gestimmt, unddabei wird das Ganze der Darstellung mit Un-eigennützigkeit und Patriotismus ausgeschmückt."

Ueber das Verhältniß Hardenbergs zu einemanderen hochgerühmten Manne, ist so mancher-lei öffentlich bekannt gemacht worden, daß ichmir erlauben darf auch einiges hieher Gehörigemitzutheilen. Daß Niebuhr in Hinsicht aufKenntnisse wenige Männer seines Gleichen hatte,bezweifelt Niemand; daß er, was ihm als guterschien, redlich wünschte und wollte, geben auchseine Gegner zu. Daß er aber kein Geschäfts-mann und für die Stelle eines Finanzministersnicht geeignet war, ihm auch in Zeiten dringen-der Gefahr der Muth des Charakters ausgingund einer schwächlichen und verdrießlichen Em-pfindlichkeit Platz machte, — sollten selbst seine