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Vortrag zur Gedächtnißfeier König Friedrich Wilhelms III, gehalten am 3. August 1843 in der Universität zu Berlin
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stellten sich dar, die Geldmittel herbeizuschaffen:durch Steuern, oder durch Anleihen. Jenewürden (so meinte man) dem erschöpften Landedie letzten Mittel entziehen, um sich aus demElende wieder empor zu arbeiten, und dennochnie hinreichen, die ungeheueren ForderungenNapoleons zu befriedigen. Deshalb wandteman sich zu Anleihen und hoffte insbesondereaus Holland viel Geld gegen Verpfandung derDomanen zu erhalten. Abgesehen aber von denschweren Irrthümern, welche hierbei begangenwurden, fehlten die Hauptbedingungen des Ge-lingens großer Anleihen: nämlich Reichthum,Macht und Unabhängigkeit des Staates.

Da die Verlegenheiten der Negierung nichtunbekannt blieben, so hielten sich die verschie-denartigsten Personen für berechtigt und ver-pflichtet, auch Finanzplane zu entwerfen undeinzureichen: Grafen, Barone, Edelleute, Ban-kiers, Juden, Kaufleute, Ofsiciere, invalide Sol-