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Vortrag zur Gedächtnißfeier König Friedrich Wilhelms III, gehalten am 3. August 1843 in der Universität zu Berlin
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und wahrer dies Lob ist, um so mehr kaun undmuß man die Anklagen unbefangen prüfen, wel-che über den Stand und die Bureaukratie derBeamten erhoben werden. Sollte es Leute ge-ben, welche Absetzbarkeit aller Beamten (im Sinneund nach derArtmanchcs anderen Staates) wünsch-ten, weil die eigenthümliche Kraft des Denkens undWollens, welche sich in unseren Behörden offen-bart, dieselben abgeneigt macht unbedingt undblind zu gehorchen; so träfe der Tadel oder dieKlage gerade die wesentlichsten Vorzüge, und er-wiese, daß man die Wahrheit verkennt: Selb-ständigkeit der Beamten verbürge im höherenSinne auch die wahre Freiheit der Herrscher,und stütze durch eine mächtige Meinung, oderÜberzeugung, den oft so unbillig angegriffenenGang der Regierung. In dem Maße, wieHerrscher oder Minister mit den Beamten will-kürlich verfahren und ihren Willen im Gegen-satze zu dem dieses Standes unbedingt geltend