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Nachrichten über die Familie Frohn nebst Mitteilungen über die Familie Kußell und von Heiligenstein
Entstehung
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Eheleute, seine Base heiratete, ist damit wiederum der Be-weis der vielen Familienheiraten geliefert.

Ehe Kußell nach Mannheim kam, hat er sich im NordenDeutschlands aufgehalten und zwar während 10 Jahren.Es ist wohl anzunehmen, daß er dort Pfälzer Wein ver-kauft hat, denn in der später zu erwähnenden Stiftungs-urkunde heißt es, daß er diese zehn Jahre bemüht war,seinem Vaterland gute Dienste zu erweisen und dem gutenPfälzer Wein wieder den Ruf zu verschaffen, den er durchdie Zerstörung der Pfalz 1689 verloren hat.

Isaak Kußell, Bürger, Küfer und Bierbrancrmeister,auch Weinhändlcr zum silbernen Anker, Witwer, 70 Jahrealt, starb am 20. März 1754 an „Entkräftnng".

Dieselbe Todesursache ist bei seiner Gattin, welche vorihm, am 31. Dezember 1751 starb, vermerkt; diese erreichteein Alter von 63 Jahren.

Der Kußellschcn Ehe entsprossen der Sohn Johann Egidius(llZeclie) und vier Töchter, welche an Johann Heinrich Jakobi,Johann Jakob Frohn, Johann Jakob Catoir und einen HerrnMoll verheiratet waren.

Der Sohn Egidius übernahm nach dem Tode des Vatersden silbernen Anker, seine Ehefrau hieß Charlotte mit Vor-namen. Er starb mit 43 Jahren.

Von diesem Egidius stammen zwei Kinder, eine TochterAnna Maria, geboren den 15. Januar 1756, welche denknrpfälzischen Hofkammerrat Ignatz Finder heiratete und einSohn Johann Heinrich.

Dieser Johann Heinrich hatte keine männlichen Nach-kommen, wohl aber eine Tochter, die sich an einen HerrnMayer verheiratete.

Isaak Kußell war Mitglied der wallonischen Kirche zuMannheim und dieser seiner Kirche treu zugetan. Er war einfrommer Manu, der am 4. Februar 1753 den wallonischenGemeinden Mannheim, Heidelberg und Frankenthal 1600Reichsthaler vermachte und zwar zur Erziehung von vier