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vor Mannheim und belagerten die Stadt. Am 20. November 1795wurden 1400 Boniben in die Stadt geworfen und die meistenHänser zerstört. Als am 22. November die Kapitulation er-folgte, glich Mannheim einem Schutthaufen, 27 000 Kugelnwaren während der Belagerung in die Stadt gesandt worden.Auch das Jahr 1790 brachte starke Truppendnrchzüge öster-reichischer Korps und Zusammenstöße der Österreicher undFranzosen jenseits des Rheins, welche zum Teil von denWällen Mannheinis beobachtet werden konnten. Bald wurdedie Garnison Mannheim durch österreichische Bataillone ver-stärkt »nd die unruhigen Zeiten dauerten bis z» dem Friedenvon Camposormiv im Oktober 1797, zwischen der französischenRepublik und Österreich abgeschlossen. Aber schon das Jahr1798 brachte neue Kämpfe, Kriegsvölkcr unter Bernadottemarschierten ein und eS kam zn neuen Kämpfen zwischen denFranzosen und den Österreichern, die von Erzherzog Karlgeführt waren. Mannheim blieb in den Händen der Reichs-trnppen. Auch das Jahr 1799 ließ die Bürger nicht zurRuhe kommen. Am 2. März 1799 forderte General Ney dieÜbergabe Mannheims, welches auch kapitulierte. Damit warenwiederum die Franzosen unter BernadotteHerrcn von Mannheim.
Sie blieben es nicht lange, da sie bald wieder durch dieÖsterreicher unter Erzherzog Karl im September 1799 ver-trieben wnrden. So ging es im bunten Wechsel bis zumFrieden von Lüneville.
Am 10. Februar 1799 starb Kurfürst Karl Theodor inMünchen, es folgte ihm in der Regierung Maximilian Joseph,Herzog von Pfalz-Zweibrücken, ein früherer französischerOffizier und Oberst des Regiments Alsace, der in Mannheimseinen Wohnsitz hatte. Im August 1802 wurde bekannt, daßMannheini an den Markgrafen von Baden abgetreten sei.Zwei Kompagnien mit 250 Mann unter Oberstleutnant vonEck besetzten im November Mannheini. Die kriegerischen Zeitenhörten auch damit nicht ans, auch die Jahre 1805 »nd 1806brachten erneute Trnppendnrchmärsche von Franzosen.