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Die Aufnahme in die Zunft kostete nach der Zunft-ordnung 50 fl für Fremde, 25 fl für Landeskinder. DaJakob Frohn aus Kreuznach gebürtig war und Kreuznachzur Kurpfalz gehörte, zahlte er die ermäßigte Gebühr undzwar nur 12^ fl., es ist also offenbar gerade in dieserZeit eine weitere Ermäßigung eingetreten.
Diese Aufnahme ist auch in dem „Namensverzeichnis derMannheimer Handlnngs-Jnnnngs-Mitglicder vom Jahre 1729an" unter dem 26. Oktober 1741 ausdrücklich erwähnt.
Jakob Frohn wurde ein begüterter Mann. Seine Frauwar, wie erwähnt, die Tochter des Bürgers Isaak Kußell, derKüfer, Bierbrauer, Wcinhändler und Gastwirt zum silbernenAnker in Mannheim war. Von diesem und seiner Familiesoll noch besonders die Rede sein. Sie brachte wohl demJakob Frohn ein ansehnliches Heiratsgut zu.
Seine Mutter starb am 14. Oktober 1747 zu Kreuznachund wurde am 16. abends zur Herbstzeit gegen Erlegungvon 10 fl ins Almosen begraben; sie erreichte ein Altervon 62 Jahren, 5 Monaten und 8 Tagen, lind überlebteihren ersten Ehegatte Frohn um 34, ihren zweiten EhegattenZinggräf nni 13 Jahre.
Am 20. August 1748 wurde in Kreuznach ein Inventaraufgenommen, darnach fiel dem Jakob von seiner SchwesterBohlerin, welche Hans und Bord und Scheuer der verstorbenenMutter übernahm, 3000 fl zu. Im ganzen betrug nachdiesen« Inventar seine elterliche Erbschaft rund 10 000 fl,darunter nach den Aufzeichnungen Anteile an Garten, Wein-berg und Äckern in Kreuznach.
Nach dem Hausbuch des Johann Jakob Frohn ist einMorgen zwei Viertel zehn Ruten Ackerfeld in Kreuznach am29. Mai 1776 an die Meistbietenden versteigert worden für516 Gulden 30 Kr.
Aus den Frohnschen Erbteilungs-Akten ergibt sich, daßJohann Jakob Frohn Hanpterbe von weyland Johann DavidVienne, Bürgers und Handelsmanns Seelig verstorbener