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vor allem Frankfurt u. M. mit seinem großen Znnschcnhandelund seiner stark besuchten Messe.
Durch den Freiheitskrieg der Niederlande, der die zweiteHälfte des 16. und die erste Hälfte des 17. Jahrhundertsausfüllte, hob sich die Bedeutung Frankfurts, der Handel vonAntwerpen zog sich zun, Teil dahin. Nach Frankfurt brachtendie Niederländer, Engländer und Italiener ihre Waren,dort kauften die Kanflentc von Polen, Ungarn und Rußlandein. So wurde Frankfurt nach dem dreißigjährigen Kriegder wichtigste Plah für den deutschen Handel und erlangteinternationale Bedeutung.
Dies mag wohl auch der Grund gewesen sein, der diesebeiden Sohne deS Georg Heinrich Frohn, Jakob nndHeinrich, ans der knrpfälzischen Stadt Kreuznach nach derfreien Reichsstadt Frankfurt führte, dort finden wir sie alsKaufleute nnd erfahren, daß sie sich dort verheiraten, einenHausstand gründen und zu Wohlstand nnd Ansehen gelangen.
Der dritte Sohn des Georg Heinrich Frohn blieb da-gegen bis zu seinem Tode in Kreuznach.
Er war der Stammvater der Mannheimer FamilieFrohn.
Dieser dritte Sohn des Görg Henrich Frohn, Raths derStadt Kreuznach, hieß
3. Daniel Frohn,
er ist geboren am II. Juni 1676, sein Gevatter war DanielGrim, „weylandt Hans Martin Grimmen gewesener Handels-mann in Straßburg, nach Tode ehelicher hinterlassenerSohn". Dieser Grim war bei der Taufe nicht anwesend, alssein Stellvertreter erschienen der Bürger und Wirt zum Roßin Kreuznach, Thomas Schiro nnd Veronika seine Gemahlin.
Daniel wurde in Kreuznach am 26. Oktober 170« nach3 maliger Proklamation und nach Erlegung von 3 fl in dasAlmosenvermögen vom hochlöblichen Kirchenrat erhaltenerDispensation im Hans kopuliert mit der am 16. Mai 1685