XI
zugewendet, vor allem aber dem Museum der Stadt Leipzigseine reiche und werthvolle Sammlung alter niederländischerBilder hinterlassen, über die im Jahre 1.901 Herr Dr. UlrichThieme einen mit Illustrationen versehenen Katalog ver-öffentlicht hatte. (Leipzig, Breithopf & Härtel). Die Bilder-sammlung Otto Gottschald’s ist in einem besonderen Baumdes Museums (Bildergallerie) der Stadt Leipzig unter-gebracht worden.
Mein lieber Sohn Hermann Hasse hat nach Er-ledigung elektrotechnischer Studien an den technischen Hoch-schulen zu Dresden, München und Charlottenburg und staats-wissenschaftlichen Studien an den Universitäten Berlin undHeidelberg im Sommer 1902 in Heidelberg in der philo-sophischen Facultät mit einer Arbeit über die AllgemeineElektricitätsgeseUschaft in Berlin promovirt und gedenktin diesem Jahre (1903) durch eine längere Beise nachNordamerika seine Studien zum Abschluss zu bringen.
Ich selbst gehörte in den Jahren 1893 bis 1903 demDeutschen Beichstage als Mitglied an und lebte deshalb einengrossen Th eil des Jahres in Berlin, war auch neben denparlamentarischen Arbeiten in hohem Grade dadurch in An-spruch genommen, dass ich seit dem Jahre 1893 geschäfts-führender Vorsitzender des Alldeutschen Verbandes bin, umso mehr, cds mir mein theurer Freund und Gehilfe in derLeitung des Alldeutschen Verbandes Dr. phil. Adolph Lehr,M. d. B., am 12. November 1901 in Berlin durch den Todentrissen ivurde.
Leipzig-Gohlis, Bichterstrasse 2,im August 1903.
Dr. Ernst Basse.