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Abtruck || Deren || Vor Ihro || Römisch-Kayserlich- || Und || Königlich-Catholischen || Majestät || Preyszlichstem Reichs-Hoffrath || Wider || Ihre Churfürstl. Durchl. zu Pfaltz || Als || Hertzogen zu Gülich und Berg etc. || In Appellations-Sachen || Gülich- und Bergischer Landständen || Pro & Contra || Gepflogener Handlungen
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DemütWauch VntcrthänkqcKlaq / Anzeig und Bitt

umb gnädige Recitation und lnrerposirion Nachlaß unauffbringlicherlauffender Steuren/und Befreyungvon Lxecuranten/undschwä-resten Lxecurions-^östen prout inru8.

Unser

Armer nohtleydender Wittiben / fort anderen bcdürfftigen/und betrang-sahlten Unterthanen und allhter eingesessenen Ackerleuthcn zu K6-nigehoven Ambts (Zrevenbroick.

Zum hohen «land-Tag.

Gnädige Dochgcbielende Denen:c.

56« W. Hoch-Gräffl- Lxce». und Hoch-Frey«Htttl. Gnaden wird leyver Gottes mehralszuvieldekant seyn Zsonjt müssen W«r( Gott erbarme es!) mit schier blütigenThrä-nm m tttssester unser AnnuU) / schüldrglteni und Vener^uon nicht ausser allergrosser Noth und Armuth Denenselben humitbe chwär und vn dneßllch fallen, und wehe kla-gende ungern anermneren / welcher getkait das höchst ve; verbliche Ungezisier und FeldmäußeimJahr »71 z.auch'715.unserennlunse-emsauren / auß unsern Glieder / Ftegch Äderen undBemen außgetruckttn dlütlgen Sa wech Mit schwärestcr Arbeit so müheseellg als sorgfältig mltverwendeten vielen Kösten umbgeackerte umnrbähcllche bebe Feld-Früchten gar milder Wur-tzelmder Erden zu erst weg gefressen / so San im Jahr 17»? am -»tcn Tag Monaths^unu,Gott teyees geklagt 5 oasfajl gmusamb und erjchröcküche Donner-und Hagel-Wetter alle umsere Bmm - neben ebenfals unsere so koltbarlich alo müheftetigst sorgfältigst eingesäete wach-sende Erd-Früchten rorali^r zu Grund und Boden m Stücken jämmerlich zerschlagen / zer-knirschet und zerschmettert har; wodurch wir arme Lcuth (andere heimbltche pÄrrjcul ur Unglückö-Fälle und zugkst >ssene OaußtElkutzcr. Schuld und Ungedutt/ auch sonstigen erlittenen Scha-den und VerVerb vor dlßmaht vorbey zu geben) bekantlichln äussersten ^.lungestürtzet; selbigeZeit einmahl umb gnädigste Nachlaß darauß nicht vorhanden gewesener Früchten unmöglichzu erzwingen gewesener L»nrl wm^.n6 G lderen umb deren gnädigste Bcystewr demüthigst,un-terthänigstangeftiehen / auch geringeren und wenigeren Nachlaß als andere Dorffschasirm/welche besser auch mehrere Länderey (dan wir) besitzen; wo-ür wir auch in unterrhanigsierDaricksagung unser ttew-eltfrigstes Gebettzu Gott dem Hmenvor Sr. Lhmfürstl. Durch!,selbst anerwünschte Wohlfahrt und glückseeugste kexirung schüldigjt außgiessen.

Obangczogenen schwären Verderb und Schaden müssen wir fernerteyder Gottes annochbeyfügen' daß wir mobgemeiten Jahren dergejiatt zurück kommen seynd , daß unsere selbst,ei-gene Mittel Nicht gehabt / sonder hm-und wideranleyhen und borgen müssen / auch biß ausi heu-tige Stunde nicht widergeben können; anbey imumteis drey Jahr lang Soldaten im Huar.tter gehabt / so wlr mit allen Lebens-Mittelen / auch ?our»Ze für ihre Pferd haben auß dem Unse-ligen versehen müssen.

Welchem zweytcns hinzukombt/daß im nechst vorigen Jahr etlichen von uns gleich nachderAmdt-Zeit die Früchten in den Schuren gedroschen, auch hinweggenohmen / unddar-durch grosse Kösten uns verursachet worden , fort wir sämbrilch biß ausi heutigen Tag / dahedoch swie osienknndig ist) des Ackermans Hauß und Hoff und Scheur ledig und unterm blauenHimmel m Gottes allergnädWer Hand annoch anwachsen thuet / und der Gelt-Mangel amgrösten ist, Mit schwären immerwährenden anhaltenden LxccmtvuS-Kösten / so wir an denenLxecmznkn / deren 45. und mehrere an der Zahl uns täglich beunruhigen und überiästlg seynd/annoch täglich zahlen müssen/ und inner Jahrs fl ist etliche hundert Reichstbaler zahlt haben/Zravirt und vertrücket werden / baß Viele von uns leyder Gottes vor sich und ihre arme Kinderdas liebe truckcne Brod nicht haben ! und bey so gestalten Sachen uns unmöglich seye/dieStewr-Geldernach unserem selbst eigenen Wünsch mFrieden und Ruhen / ohne Lxecmwnund schwären Kösten schüldtgster maßen abzuführen, und mit t eren Zahlung anderen Benach-bah» ten gleich bey-und in Ruhe zu kommen, umb dewemger/ indem wlr schlechtere auch sehr we-nig Länbmy haben.

Gnadige

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