Von denen Marggrafen in Thüringen 561
zeuget, deren erstere 0 i' i 0. Der andere Der dritte
Der vierte kkieo. (e)
Ihme folgete rivo oder O i' i'O, ^nno 1056. welcher von
8cliafnaburzensi genennet Wird, Virvslcle inäulli iuz, 6c Ne^i sblenrico IV.)
conlknxumitate pi oximuz, das ist, er war ein sehr vorsichtiger Mann, unddem König «enrico iv. mit Bluts Freundschafft zugechan.(l)
Er hat aber diese viAnimt nicht lange behaupter, denn er wurde balddarauf in einem Treffen erleget, und büsftte sein Leben ein. sx) ^n.1057.
Hierauf überkam das Marggrafthum Thüringen Wi^Mi^iU8 n.WMeimi I. Grafens zu Orlamünde und Weimar ältester Sohn, (b) Erwird als ein vortrefflicher Heldvon denen Geschieht-Schreibern gepriesen,welches unter andern aus folgenden erhellet. Kayser »em-icuz in. schickteeine ^l-mee oder Luccui s dem Ungarischen König ^nclreX gegen seinen Bru-der Neig. Bey dieser befand sich, oder wurde vielmehr darzu beordert die-ser Marggraf Wilhelm, der Bischoff Bppo zu sein,mit dem damahligenHertzoge der Böhmen, und die ^,-mee bestünde meistentheils aus Bayeri-schen Völckern. Es lieff aber dieser Feldzug unglücklich ab. Dann indemder Marggraf und der Bischoff vorauszogen, und ohne den Hertzog derBöhmen zu erwarten, sich mit des Ungarischen Königes Bruder Neig in einTreffen emlieffen, verlohren sie viel Leute. Da auch noch weiter von allenSeiten Hülffs-Völcker bey der Ungarischen ^rmee anlangeten , so war sieder Teutschen sehr überlegen, und diese jener nicht gewachsen. Worzunoch dieses kam, daß die Ungarn alle Zugange besetzten, und dahero keineLebens -Mittel der Teutschen mee muten zugeführet werden. Durchdiese überhauffce unglückliche Zufalle, wurde die der Teutschen gantzentkraffret, der Ungarische König ^ncli e-,5 sielvom Pferde, und wurde fastzertretten, der Bischoff gefangen, und Marggraf vvykoim mußte sich mehr(Thür. Thron. /r. The,l.) Bb bb aus
(e) Weiter unten wird cialle IV. bey denen Grafen von Orlamünde ein mehres hiervon
gemeldet werden.
(k) Also redet scl ÄN. 1056. nnd der
acl k. s. spull /'SM. p. 579.
(z) lclem gcl sn. 1057. blto VIgrcnio obüt, cui kilius ejus, klto junior lue-
ceMr. Aus diesem ist zu ersehen, daß ihm sein Sohn in dieser nachgefolget,
der sich aber darbey nicht wird gegen >VnKelmum II. mit welchem es die Thüringerhielten, schlitzen können, weilen seiner weiter nicht mehr gedacht wird.
(ly IUeW »ei an. 106!. wie auch der aä enntlem annum.