Von dem Ertz-Bischoff 5iZ5Iäo II.
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H. II. ^
Kayser kluiixxus suchte nun i^upoicwm auf alle Weise zu schützen; undda eines theils Landgraf Herman in Thüringen es mit dem Kayser Orrshielte, andern theils auch die dem Ertz-Skiffe Mayntz in Thüringen gehö-rige Lander,insonderheit Erfurt ^upaiäo gerne zum Besitz einräumen undüderlieffernwolte,so gieng er, diesen beysich habend, mit einerftarcken ^r-mee in Thüringen, und öffnete demselben Erfurth, oder setzte ihn, als in eineEhur-Mayntzische Land Stadt,ein,damit er von diesem Orte aus dem Land-grafen Schaden zufügen könte; 0) wie er selbften hernach sich in dieseStadt retinret, und in derselben von dem Landgrafen i^ermgnnomebst de-nen Böhmischen Hülffs-Völckern darinnen belagert wurde,sich aber Nächt-licher Zeit aus denselben glücklich lülvirte. (b)
§. in.
Dieser rmpoiäu8 war sonst ein ansehnlicher Mann von vortreffli-chen Gaben des Leibes und Gemüthes, daß er mehr einem General, als ei-
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§. 2.
^a) VI. c. s. p./iz. ?kilichpu8 cum manu Aravi,
suxllium fcrcute, glüs multis cc>pÜ8 ck^tturinAiAM iuvoclit.Lrfoi'llikm iiii aperuit, ut tam ex ea lacellei-e NoUem, quam eludere pollet. <?«-iKd. I. §. 16. p. 4z. Diejenige, welche Erffurt vor eine ehemahligeReichs-Stadt angesehen wissen wollen, dieselbe beziehen sich unter andern auch hierauf,und sagen, es habe der Kayser ?ttl!ippu8Erffurt, als eine Reichs-Stadt zu seiner Re-tirkicle sich erwählet, auch von dem Anhängern des Kaysers Ottoni8 sich darinnen be-lagern lassen. Ich kan aber dieses nirgenswo, auch in denen Worten Kruo!clil.ube°cculi8 nicht finden, welcher saget, Lt-foräiam illi Ipei-Ult. Ich verstehe und erklärediese Worte also: kk>ilippu8 war zum Kayser, und Impolttus zum Ertz - Bischvffzu Mayntz erwählet. Wie nun Kayser ?k>iiippu8 nebst dem Ertz - Bischoff I^upol°«Zo mit einer mächtigen Armee in Thüringen kamen; Was selten die Erfurter thun?Sie sahen den Ertz-Bischoff von Mayntz, welchen der Kayser in dieser Lualnwr erken-net wissen wollte, vor sich; und wofern die Erfurter dieses nicht hätten thun wollen, sohätte sie ?liilippu8 schon darzu genöthiget. Bey so bewandten Umständen mußten sie sichin die Zeit schicken, und eröffneten dahero dem Ertz-Bi choff^upolcko die Stadt, undnahmen ihn, nebst dem Kayser darinnen ein; und wie nachmahls der Kayser, wegender umringenden Macht sich m Sicherheit stellen mußte, so recki-Irte er sich nach Ersturchzu feiner Creatnr dem Ertz-Bischoff. Folget dann aus diesem Erffm sey damahls eineReichs-Stadt gewesen?ich) ack gn. Iioz.p. z6F.