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II. Absatz. I. Klasse, lX. Kapitel,
berg abgelausten war, entschloß flch GrafAlbrecht, bey seinem mütterlichenGroß-Vater, Hertzog Otrone ivi.in Sachsen, Hülffe zu suchen, und wie erdiese erhielte, zog er mit einem ftarcken Haussen Krieges Leute gegen denBischoff von Würtzburg, verjagte ihn aus seiner kelläe^-Stadt, und ver- .heerete dieselbe, nebst dem gantzen Bißthum. Ein gleiches that er gegendes Bischoffs Bruder Wittwe, die er gleichfalls aus dem Lande
vertrieb, und alles verbrennete.
Anno 905. überfiel Graf Albrecht, mit von neuem zusammen gebrach-ten Völckern, des Bischoffs Bruder, den in Thüringen gewese-nen Hertzog, der sich damahls zu Fritzlar aufhielte, bemächtigte sich seiner !
verheerete das gantze Land mit Feuer und Schwerdt, Hey wel-chem Scharmützel , der gewesene Hertzog in Thüringen selbst dasLeben einbüffele: wo hingegen Graf Albrecht von Babenberg mit gros-ser Beute wieder zurück nach Hause kehrete.
§. iv.
Als König I.uclvvlcu8 III. der sich zu dieser Zeit zu Regenspurg befand,Hiervon Nachricht erhielte, ließ er einen Reichs-Tag nach Tribur ausschrei-ben und Graf'Albrechten von Babenberg dahin vorladen, um sich dessenzu verantworten, was er bishero unternommen hatte. Graf Albrecht er-schiene aber nicht, sondern blieb aussen, und schlug alle heilsame Ermah-nungen aus. Dahero wurde auf dem Reichs-Tage der Schluß dahin ab-gefaßt, ihn, als eitlen Rebellen zu ti-aNwen, und durch die Gewalt derWaffen zum Gehorsam zu zwingen. Die Kayserliche in Eil zusammengebrachte Armee belagerte ihn, wo dann einige als , undL'co/tt/, sagen, es sey in: Schlosse Tariffa , heutiges Tages Teres; vvm-cbinclus, Omtprcinäus, Otto knimZenlis und Ooclot'i'jclus VNei'bienlZz behaup-ten aber, es sey zu Bamberg geschehen, welches in so wcitgelten lasse, wo-fern das nahe bey dieser Stadt gelegen-nunmehro aber verwüstete Berg-Schloß dadurch zu verstehen, allermaffen das ohne Mauern sich befindlicheBamberg wohl nicht würde im Stande gewesen seyn sich einer Kayserli-chen Armee zu wiedersetzen.
Die Belagerung gieng schwer und langsam her, weilen das Schloß ^sehr veste war, und die Geschicht-Schreiber kommen mit einander nichtüberein, aufwas Weift dasselbe eingenommenworden. Dann einige sa-gen, da Graf Albrccht gemercket, wie es in seinem Vermögen nicht stehe,
das