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Buch 2, Theil 1 (1738)
Seite
111
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Vom Könige Nxpmol

§. II.

In weltlichen Dingen finden wir eben nichts sonderliches, daß zu sei-ner Zeit in Thüringen sollte vorgefallen seyn, es wäre dann, daß, da erAnno 747. und 758. gegen die abtrünnige Sachsen zu Felde zog, er mit sei-ner Armee etwa Thüringen mögte berühret haben..

Beyläussig mercken wir aus der 62. LMois des heiligen LomAeü an, wieer venellm'äo, Qembertckc), Minderte), 8iZederiv, Uttd 8iAevra!clO geschrieben,sie sollten alle Diener und Dienerin Christi , wie auch das sämtliche Volckin der Thüringischen Provintz ermahnen, insgemein die göttliche Barm-hertzigkeit anzuflehen, daß er sie mögte von dem lang anhaltenden Regen-Wetter befreyen , dahero sollten sie sich eine gantze Woche lang enthaltenvom Fleische, und von allen Getrancke,worinnen Honig :c. aus diesemMessen wir, daß damahls noch kein Wein, sondern allein Mech in Thü-ringen bräuchlich gewesen: dann, hätten die Thüringer zu dieser ZeitWein gehabt, so würde der heilige övmfacwz ihnen denselben sonderZweissel, und nicht allein den Meth verboten haben.

§. m.

Aufdieses Miß-Jahr, muß ein gutes Korn-Jahr in Thüringen undandern Fränckischen Ländern erfolget seyn, welches wir aus demjenigenSchreiben, welches König ?ixpwu5 an den Ertz-Bischoss TUTTVitt zuMayntz, unter desien Obsicht und Ober-inlfle6tton die Kirchen in Thürin-gen stunden, erlassen, sehen können. Ich will dieses Schreiben allhiermit einrücken, welches folgenden Inhalts ist.

ceps auÄoritate ^xokolica 6e vckancorum eleÄione k 8gnKoLomf!icio^loAuotige^rckiepilcovo in reZem nnAitur 6c conkecratur. Uber diese angeführte setzen nochferner das Jahr 750. zur Salbung des Königs?ixpini an,

sVs/Ä/, die und^o//e/?^. Et-

liche, worunter der ^nnMla Na?ai-ignu8, haben das Jahr 751. und andere habenwieder ein ander Jahr angesetzt. Laronius aber hat das 752. und der Herr von Eck-hart erweiset dieses Jahr Tom. l. Rer. Trane. p. 508. leczv. mit unwiedersprechlichenAeugnißen. Hingegen wiederchiicht er dem Vorgeben der Fränckischen Geschicht-Schreiber, wann sie sagen, 8. Lurckarrlus ftp nebst Tulraäo nach Rom vonUlxpmogeschickt worden, die Einwilligung zur veckromtärion vom Pabst ^-mdaria zu er-halten;^ zugleichen, daß der beilige Lomlg(.iu8 ihn solle gesalbet haben w. und spricht,die Fränckische 8^iideuten hätten dieses alles gethan Uixpino und seiner Posteritätzu schnreicheln:c.

H. z.

(a) Es ist enthalten m Tom. U.