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Buch 2, Theil 1 (1738)
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I. Absatz. XIX. Kapitel.

der älteste Sohn Austrasien, Schwaben oder Alle--

mannien und Thüringen; der jüngste aber ?I??MI78 Burgund, LTeu;sirren, und bekam. Bey allen dem, obschon diese beyde Brü-

deralle Königliche'Gewalt in Händen hatten, so hielten sie es doch nochnicht vor thunlich den Königlichen Namen anzunehmen und zu führen, ab-sonderlich da noch jemand vom Königlichen Geblüte am Leben war, nem-lich clMäencus, dühero legten sie denselben diesem bey, sie aber herrschetenunter diesem 8cllemare völlig.

Das XIX. Kapitel.

Von eiiinvnkico m. Könige der Francken

dem Schein nach von Anno 742.

Ummnarischer Inhalt.

§.I. LlliI6ei'Icu8 III. wird V0N Lgrolomon-no und Nippino nur zum Schein zumKönig erhoben.

Z.II. Wer diesesLllilelerici Vater gewessn§.III. Von Thüringischen weltlichen Sa-chen kommt unter diesem Könige nichtsvor. Uippinus läßt die Begierde zurKöniglichen Würde mercken.

Z.IV. ?ipchnu8 entsetzet den König Llülcke-ricum II!, seiner Königlichen Würde,und verstoßt ihn in das Closier 8.

Olruu'. Seine Gemahlin und Sohn

§. I.

dieses Namens der dritte, war demnach derjenige, wel-

chen die beyde Brüder LKNOlb.0ivl^?g^i.i8 und?lx?ldttll8 Kuno 742.(5.) nur pro forum und gleichsam zum schein zuin Könige unter ihrem

Vol-

§. 1.

(a) Die ttillorici sind zwar eben nicht einig, wegen des Jahrs, in welchem König clül-«Icncus I!l. zur Königlichen Würde gelanget, sehet VSM. 5V. p. 144O.

das Jahr 74z. und den 1. Mertz an. bestehet zwar auch darauf, saget, es

wären

I-

werden in das Closter illoutanel ge-than.

Z. V. Ehe Nippinu« Lllilckericum III. vomThrone stosse, ließ er solches dem da-maligen Pabst ?.!>Ll>ai-iX wissen,und fragt sich deßsalls bey ihm umRath an.

§. VI. Warum Lk>ilclel'icu8 seiner Köin'gli-chen Würde entsetzet worden. Endeder Merovingischen Könige, und ein8LÜemg (ZeliesIoAcum derselben.