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Buch 2, Theil 1 (1738)
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I. Absatz. XIII. Kapitel.

Z. U.

k^rtmus hatte seine ketwo.äe nach genommen, welches emvesterOrt war, woraus ihn aber bbrowuZ mit Lift, indem er Zwey Bischöffe anihn abordnete, die ihm eydlich alle Sicherheit versprechen mußten, herauslockte; wie er nun diesem glaubte, und zu ihn: nach lat.kam, ward er von Lbi-oMos mbst allen, die bey ihm waren, getödtet. (o)Der Heilige wie auch andere Bischöffe wurden auf dieses

dromi Befehl hingerichtet. Doch er bekam auch endlich seinen verdientenLohn: Dann er wurde 3. Jahr nach der Hinrichtung des Heiligen i^eväe-Agi-ü, welche ^nno 678. geschähe, gleichfalls mit dem Schwerdt 681»vom Leben zum Tode gebracht. Dann, da er immer mehr und mehr ty-rannisirte, so wollte er auch einen edlen Francken, Namens in

die Haare, und ließ ihm heimlich nachstellen; wie aber dieser solches erfuhr,so überfiel er ihn bey Nacht, und ließ ihn erbärmlich ums Leben bringen,und ftohe nachgehends in Aus!rasten zum l^ore-vomus xchmno.

8. m.

Bey diesen Umstanden war die Macht der ^goi-um vomu8 oderGroß - Hofmeister sehr hoch gestiegen, icheollei-wus war ein König voneinem schlechten Verstände, und allein nut dem Königlichen Namen zufrie-den, achtete es nicht, oder durffte es nicht achten, wann die Groß-Hofmei-ster der völligen Königlichen Gewalt sich anmasseten. Nachdem nunebroi-rms vorbesagter maßen aus dem Wege gerammt worden war, so erhobendie Francken in Neustrien und Burgund einen berühmten Mann, Namensmit Einwilligung des Königs, Zu dieser hohen viMimt;wo hingegen iwpmu8 in Australien, und denen disseit des Rheins, gelege-nen Landern, wie auch in Thüringen das Amt eines Groß-Hofmeisters,das ist , die würckliche Königliche Gewalt exerewte und verwaltete. Wieaber dieser kUxpmus mit denen vomus in Neustrien und Bur-

gund in einen Krieg verfallen, solches gehöret eigentlich nicht hieher.

§. lv.

Um diese Zeit kam der heilige xumnus in Thüringen, von dessen Le-ben, Lehre und übrigen Thaten in der folgenden Lc-ekwn oder Absatz wirdgehandelt werden. Der damahlige Herysg in Thüringen hat-

te

§.3.

<s) Dieses meldet der der Redens-Beschreibung Bischoffens zu

Kouen. Siehe BsM. /. 266.