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Buch 2, Theil 1 (1738)
Seite
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48 I. Absatz. X. Kapitel.

gelegene Stadt ist, gebracht und allda eingescharret worden, (b) Einigewollen ihn vor enrolomanni, eines Fürstens in Hasbanien Sohn halten,so aber keinen Grund hat. Er stunde beym Könige ciochario und v-iZo-bei t01. in sehr grossen Ansehen, und am Kose des Königs 8iZederA warer, so zu reden, das kac romm, oder alles in allem. Seine Gemahlin warI/-56 oder ^loäo^äi, des damahligen Bischoffs zu Trier Schwe-

ster, mit welcher er drey Kinder erzeuget, nemlich MQ-

des Heil, ^rnuiL Sohns, Gemahlin, unddie in demCloster zudsiveiie alsAebtißin gelebet, üNd darinnen verstorben.ciiini0üiäu8 bekam nach seines Vaters Tode die ^jor-voinus oder Groß-

Hofmeisters-Stelle an dem Australischen Hofe.

m.

640. thaten sich schlimme Händel mit dem Thüringischen Her-tzoge hervor. Es ist in dem kurtz vorhergehendem Capitel ge-

dacht worden, wie dieser Hertzog es mir Unwillen angesehen, daß KönigvIAvdei'tuz Maislieium seinen Printzen 8isederro, als neuen und j zugleichjungen Könige :n 2lustrasien, wovon auch Thüringen äcpenäirte, zumOber Hofmeister vorgesetzet, weil er keinen neben sich, vielweniger einenHöhern leiden wollte. Die verschiedentliche gegen die Sorben - Wendenerhaltenen Siege machten ihn auch hochmüthig, daß er in seinen Gedan-cken auf eine kedeiiion bedacht war; und diese brach nunmehro aus. Zuseinem Beystand und Mirgehülffen, oder vielmehr Bunds-Genossen hatteer sich einen vornehmen Bojer oder Bayern, aus der ^Ziioifingischen Fa-milie, Namens dessen Vater Cllroäoaicwm König vIZodertus,wegen seines grossen Hochmuths und Wiederspenstigkeit hinrichten lassen,ausersehen. Weil dieser nun ohne dem, wegen seines Hingerichteten Va-ters, mit lauter rachgierigen Gedancken umgieng, so war er um desto eherin des Hertzogs Vorhaben und "Absichten zu ziehen. Er hatte Gü-ter in der heutigen Wetterau, Hessen und Francken, war also machtig, undkaäulxllus, wegen seiner vielen gegen die Wenden erhaltenen Siege, stoltzund aufgeblasen, daß er mit Königlichen Gedanckeu umgieng, und dar-nach trachtete König in Thüringen zu werden. t» ^ §. iv.

(b) Mein I.e. Ubi in Z^iwniis invocatur, Lc corpus ejus in czpta portatili in äiebusrocrationuni circunckertur, led ncc idi, nec kllibi oiiicio eccleiiastico colitur.

§. 3-

(g) schreitet hiervon c.87- also?^ulkus luperbiz elatus^ ÄllmoZpm Re-