Von denen Herrschafften in Thüringen.
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sichhierzu gantz willig einverstanden, und mit seiner Gemahlin unddreyer Söhnen ?c>les!^u, und Lemvv-ti, auch der Bischoffen und Für-nehmsien des Landes gleichmäßiger Einwilligung eine Schriftliche Versi-cherung hierüber ausgefertigt und eingeliefert hat, wovon Olloiwu^aicius vom. z.^nnai.^mio dNi'iNi i2ZQ.^um. 2s. aus den Briefen des PabstsQi-eKO, ij IX. lid. 8. cnp. 289. einen Thei! anziehet. Beyneben hat so wohljetzt bemeldter Pabst, als auch der Kayser versprochen, daß alles was derOrden noch ferner von den Preuffen mit gewehrter Hand erobern würde,solches ihm verbleiben solte, massen dieses gegen die Pohlnischen Historien-Schreiber weitlausfrigdargethan wird, lib.z. cit. linnlil. c.ix.iz.Ke/.M^.P.6. ve.d. Preußische Lander, schreibet, daß vorermeldeter Her-tzog Conrad ungefehrlich Anno 1220. den Kayser 5> icieiwum ii. um Hülfeangerufen und erlanget habe, daß der Meister Salya von n-üXllm-i aufsoviele hundert Meilewegs heraus, ihme die Hülfe zubracht; dannenhero imJahr 1226. se/biger Meister von Kayser erhalten, daß der Orden an gerechtePreußische Länder vew« v<.ma8 ä^yirum gu8 impei-ü, das ist, als ein altesund zum Reich gehöriges Recht oder Lehen umhaben, und also deswegendem Römischen Kayser für seinen Ober - und Lehens Herrn erkennen solle,welches alles an Seiten des Ordens weitläusstig ausgeführet, und von denStändendesReichswiderden abgewichenenMarggrav Albrecht gpprodi-ret worden.
Nachdememinobberührtermassendie gantzeLast wider die ungläubi-gePreussenzu kriegen, dem Teulschei- Orden vomPabst und Kayser aufge-legt ward, schickte der Hoch^Meister zum allerersten Conraden von Lands-bcrg mit TcusschenVölckern, welche so bald sie inPohlen ankommen, undder Feinde ansichtig worden, mir Zuziehung einiger Polacken, ohne Verzugund vorhergehender reiflichen Berathschiagung das Lager der Preussenangegriffen, da es denn ein so scharfes Gefecht abgeben, daß beiderseits eineungläubige Menge auf den Platz geblieben. Conrad der Heerführer selbstward neben anderen Obersten verwund; als solches die Polacken wahr ge-nommen, seynd sie flüchtig worden. Die Teutschen so mi- demvon Lands-berg kommen waren, seynd auch wegen entstandener (tvniullon ein wenigzurück gewichen: nachdemesie aber vom emBehertzten, derer sehrvielumerihnen waren, ermahnet wurden, setzten sie von neuem mit solcher Tapferkeitan die Feinoe, daß dieselben daß Feld räumen müssen: welche doch also gewi-chen, daß man nicht sagen können, sie hätten die Flucht genommen- Nach ih-
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