Von denen Herrschafften in Thüringen. H4.9
bensberge, und nach ihm seine eheliche Hauß Frau, zu einem rechten Leib-Gedinge mit dem Dorffe zu Rodeln, und was darzu gehöret, in Feld und
Dorff belehnet, (f) . ^ .
ch' wird als Zeuge IN einem Viplv-
wate, worinnen Graf Johann von Anhalt dem Closter Oldisleben einHoltz An. i28o.verkauffr, unterschrieben gefunden. (?)
Zu Ende des vierzehenden ?ecuü überfielen Graf Friederich vonBeichlingen, Graf ^tttto von Gverfurth , wie auch Gcrlach und Fride-rich von Heldruugen und die Ritter von R)angenheim mit einer grossenMenge Nordhäusischer Bürger das Eloster Ratelenburg und dessen Gü-ter feindlich, verübten grossen schaden und Muthwillen in denselben, trie-ben das Viehe weg, verbrannten das Dorff Berede und verübten sonstallerhand böse Handel. Das Lovvem beklagte sichdeswegen zu Rom beymPabste, komüicio ix.welcher das Closter in Schutz nahm, und die Freve-ler in den Bann that. (k>)
Rudolph Bdler Herr zu Heldruugen forderte Anno izy4.von derStadt Erffurth jährlich einen Eimer Wein wegen etlicher Weinberge. Alsihm nun der Rath diesen nicht geben wollte, da bekam er vom Landgrafenxviibeimo 60c?. Mann mit Glänen: die fielen ins Erffurtische ein, triebendas Viehe und Bauern gefangen hinweg; die Erffurther fielen wieder insHeldrungische, sengeten und brenneten. Er starb nun zwar über diesenHandel, sein Bruder Friederich aber nahm sich der Sache an; der Land-graf schlug sich aber dazwischen und brachte es zum gütlichen Vergleich, (i)Im Jahr 1412. errichtete Friederich von Heldrungen mit GrafGün-thern zu Schwaryburg mit einander eine Gesellschafft auf, worein sieBauern,Meder, Drescherund ander liederlich Gesinde einnahmen,zuwelcher sich auch einige verdorbene von Adel schlugen, welches Bündnisdie Flegler-Gesellschaffr genannt-wurde, weilen sie grösten Theils ausBauern und Dreschern bestunden. Ihre gantze Absicht war dahin gerich-tet, zu rauben und zu stehlen, wo sie was bekämen, doch sollte niemandwissen, warum sie solchen Muthwillen ausübeten. (K)
Im
(5) p.741. Siehe auch, p.646.
(?) I. c. P. 626. p. 62z. Jngleichen
(k), Xeuckfeld zo.
(i)
(K) Spangenberg in der LNansfeldischen Chronick, x z;6. b. . '
«
M
-M
! Mi U«
,^'i
>l ij -i
Iß'
W
.u
N
äI '